Mühlenverein Mecklenburg Vorpommern e.V.

Wittenburger Mühle

Spektakulär: Mit Hilfe eines Kranes sind am 7. Oktober 2014 der Mühlenkopf und die Flügel montiert worden. Foto: Wilken
Komplett saniert: die Wittenburger Erdhölländer Windmühle.
Foto: Zecher

Die Erdholländer-Windmühle wurde 1890 aus Schwerin nach Wittenburg umgesetzt. 1946/1947 wurde sie wieder instand gesetzt und konnte 1947 den Betrieb mit Windkraft erneut aufnehmen. 1948 erhielt sie einen Kraftstromanschluß, wodurch die Feinmüllerei und zum Teil die Schroterei elektrifiziert wurden. Bis 1955 wurde mit Wind und elektrischer Energie gearbeitet, dann hatte ein Sturmschaden das Ende der Arbeit mit Windkraft zur Folge. Nach der Umstellung der Schroterei wurde diese ausschließlich mit elektrischer Kraft betrieben.

1971 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt. Ein Kreistagsbeschluß zur Erhaltung der Mühle, die Bildung der Arbeitsgruppe Mühlenmuseum 1977 und der Ankauf der Mühle durch den Kreis von ihrem letzten Besitzer sicherten ihren Erhalt. 1979 konnte das Mühlenmuseum der Stadt Wittenburg mit der sanierten Mühle als erstem Objekt des Museums eröffnet werden.

Erneute Rekonstruktionsarbeiten begannen 1996. Am 20.6.2001 erhielt die über 100jährige Mühle wieder ihren Kopf. Holzteile und die Windrose waren erneuert worden. Auch die Flügel wurden wieder angebaut.
Die sanierte Windmühle ist 15 m hoch. Der Durchmesser der Windrose beträgt 3,80 m, der Durchmesser des Flügelkreuzes 22,30 m, das Gewicht des Flügelkreuzes 5 t und das Gewicht des Mühlenkopfes 25 t. Möglich sind 12-14 Umdrehungen pro Minute. Auf dem Mühlenkopf befinden sich 5000 Schindeln, auf dem Rumpf sogar 18000. Optimal würde die Mühle bei Windstärke 3 bis 5 arbeiten.

Grundlegend restauriert präsentiert sich die Erdholländermühle seit Ende 2014.

Besichtigung:

Kontakt:

Förderkreis Mühle Wittenburg e.V.
Ansprechpartner Martin Zecher und Norbert Fenske
Harster Chaussee 6
19243 Wittenburg

info(at)wittenburger-muehle.net

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